Stromspartipps
Sparen Sie Strom mit unseren Stromspartipps!
Bis zu 30% Strom = mindestens 100 Euro im Jahr* können sie sparen, wenn Sie die folgenden Tipps beachten.
Laden Sie die Liste einfach runter und nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit, um die einzelnen Punkte abzuhaken. So ganz nebenbei tun Sie noch etwas für die Umwelt. Wenn Sie den genauen Stromverbrauch eines Gerätes ermitteln möchten, dann schauen Sie auf die angegebene Leistungsaufnahme in Watt. Sie ist auf jedem Gerät verzeichnet.
*laut Umweltbundesamt, UBA
Kühl- und Gefrierschrank
Beim Kauf/Nach dem Kauf
Kühl und Gefriergeräte gehören zu den Spitzenreitern in Sachen Energieverbrauch. Ihr Anteil am Jahresstromverbrauch beträgt im Durchschnitt rund 20 %
Tipp 1: Kaufen Sie ein Gerät mit der Energieeffizienzklasse A (besser noch "A+" oder "A++") - Mit solchen Geräten lassen sich im Vergleich zu 10 Jahre alten Geräten bis zu 67% an Kosten sparen. Achtung: Die Einteilung in Energieeffizienzklassen wurde bereits vor Jahren gemacht. Es empfiehlt sich somit, auch in der Energieeffizienzklasse "A" nochmals genau den Energieverbrauch der verschiedenen Geräte zu vergleichen. Zum Vergleich: Bei Kühl- und Gefriergeräten verursachen 100 kWh jährlicher Mehrverbrauch in 15 Jahren zusätzliche Stromkosten von 200 bis 300 Euro.
Tipp 2: Weg von Superlativen - Für einen Singlehaushalt genügen 120 Liter Fassungsvermögen. Bei Familien können Sie mit 60 Litern pro Person rechnen. 100 Liter ungenutzter Gefrierraum verbraucht bis zu 200 kWh, also ca. 40 bis 50 Euro im Jahr.
Tipp 3: Ist ein Eisfach notwendig? - Falls Sie eine separate Gefriertruhe haben, verzichten Sie auf ein Gefrierfach in Ihrem Kühlschrank. Ein integriertes Gefrierfach verbraucht rund 50% mehr Energie.
Tipp 4: Den richtigen Standort auswählen - Der Kühlschrank sollte nicht direkt neben einer Wärmequelle stehen: nicht neben Herd, Heizung oder Geschirrspüler. Vermeiden Sie ebenfalls eine direkte Sonneneinstrahlung.
Tipp 5: Kühlschrank möglichst an einen kühlen Ort stellen - Eine Absenkung der Raumtemperatur um 1 °C verringert den Stromverbrauch von Gefriergeräten um ca. 3 %, bei Kühlgeräten sogar um ca. 6 %.
Tipp 6: Bei 7°C ist das Bier gut gekühlt - und auch alle anderen Lebensmittel bleiben ausreichend frisch. Bei 5°C statt 7°C verbrauchen Sie ca. 15 bis 20% zu viel Strom. Falls Sie keine Temperaturanzeige haben: Legen Sie einen Tag lang ein Thermometer ins mittlere Fach. Ideal sind sogenannte Mehr-Zonen-Geräte. Sie verfügen über unterschiedliche Kältezonen für unterschiedliche Lebensmittel (Fleisch und Gemüse bleiben so länger haltbar). Im Gefrierschrank reichen in der Regel -18°C völlig aus.
Im Alltag
Tipp 1: "Tag der offenen Tür" vermeiden - Schließen Sie den Kühlschrank immer so schnell wie möglich. Ist die Tür offen, steigt die Temperatur im Inneren. Das Gerät muss anschließend mit hohem Energieaufwand nachkühlen.
Tipp 2: Stellen Sie keine heißen Speisen in den Kühlschrank. Lassen Sie stattdessen lieber gefrorene Lebensmittel im Kühlschrank auftauen.
Tipp 3: Speisen abdecken, wenn sie im Kühlschrank stehen.
Tipp 4: Ordnung ist das halbe Leben - in einem gut strukturierten Kühlschrank finden Sie schnell das, was Sie suchen. So bleiben die Kühlschranktüren nicht unnötig lange geöffnet und es gelangt keine warme und feuchte Luft in das Gerät. Der Kühlschrank muss nicht wieder herunterkühlen und verbraucht keine zusätzliche Energie.
Tipp 5: Nutzen Sie den Rauminhalt Ihres Kühlschranks aus, denn ein leerer Kühlschrank verbraucht mehr Energie als ein voller Kühlschrank.
Tipp 6: Schicken Sie ihren Kühlschrank auch mal in den Urlaub! Der Kühlschrank muss nicht laufen, wenn Sie verreist sind. Stellen Sie ihn einfach aus. Aber vergessen Sie nicht die Tür offen zu lassen! Ansonsten bildet sich Schimmel im Inneren und die Überraschung nach dem Urlaub ist groß. Alternativ stellen Sie den Kühlschrank einfach auf die kleinste Stufe.
Tipp 7: Staub als Energieschlucker - Reinigen Sie die Lüftungsgitter an der Rückwand regelmäßig von Staub und Schmutz für eine ungestörte Luftzirkulation.
Tipp 8: "Väterchen Frost" aus dem Gefrierschrank verscheuchen. Tauen Sie den Gefrierschrank regelmäßig ab. Besser: Gleich ein Modell mit der sogenannten No-Frost-Technologie kaufen.
Tipp 9: Gummidichtungen in den Türen sollten ihr Fett abkriegen - damit sie nicht porös werden. Wenn Sie beschädigt sind, tauschen Sie diese aus, damit nicht unnötig Kälte entweicht.
Herd/Backofen
Beim Kauf/Nach dem Kauf
Beim Kochen und Backen wird eine Menge Energie für das Erhitzen benötigt. Auch hier können Sie durch schlaues Handeln Energie sparen.
Tipp 1: Kaufen Sie ein Gerät mit der Energieeffizienzklasse A (besser noch "A+" oder "A++") - Moderne Backöfen / Elektroherde haben einen niedrigeren Energieverbrauch. Ermöglicht wird dies nicht nur durch neue Technologien, sondern auch durch eine verbesserte Wärmedämmung, spezielle Türdichtungen und eine bessere Verglasung. Dennoch, auch hier gilt: Verlassen Sie sich nicht unbedingt auf die ausgeschriebene Energieeffizienzklasse. Vergleichen Sie nochmals genau den Energieverbrauch der verschiedenen Geräte.
Tipp 2: Konventionelle Kochplatten haben einen relativ hohen Energiebedarf, insbesondere beim raschen Erhitzen. Ceranfelder mit Strahlungs- oder Induktionsbeheizung benötigt 10-20 % weniger Energie als die gusseiserne Kochplatte. Denn hier wird die notwendige Temperatur rasch erreicht und ebenso rasch wieder gesenkt.
Im Alltag
Tipp 1: Topf auf die richtige Herdplatte stellen - Sind Töpfe oder Pfannen kleiner als die Kochstelle, entweichen ca. 15% der Energie ungenutzt.
Tipp 2: Töpfe mit glattem Boden verwenden - Die Beschaffenheit des Topfbodens ist ein entscheidender Energiesparfaktor. Dieser sollte am besten minimal nach innen gewölbt sein. So kann der Topf sich bei Erwärmung gleichmäßig ausdehnen und liegt flach auf der Kochstelle auf. Wärme wird so besser übertragen.
Tipp 3: Auf jeden Topf passt ein Deckelchen - Kochen ohne Topfdeckel verbraucht drei- bis viermal mehr Energie als Kochen mit Deckel. Selbst ein schräg aufliegender Topfdeckel verdoppelt noch den Stromverbrauch. Also passende Deckel verwenden. Ansonsten entweichen unnötig Wärme und Wasser. Das kostet Energie.
Tipp 4: Nutzen Sie einen Schnellkochtopf - So können Sie weitere 30% Energie sparen!
Tipp 5: Schalten Sie beim Kochen mal einen Gang zurück - Herdplatten nur zum Anbraten bzw. Ankochen auf die höchste Stufe stellen und dann rechtzeitig zurückschalten.
Tipp 6: Restwärme nutzen - Kochplatte und Backofen zehn Minuten vorher abschalten
Tipp 7: Kochen Sie möglichst mit wenig Flüssigkeit - So reicht zum Beispiel eine Tasse Wasser zum Garen von vier Portionen Kartoffeln.
Tipp 8: Einfach mal Dampf ablassen - Besonders gut für Umwelt und Gesundheit ist die Zubereitung von Speisen in einem Dampfgarer. Dampf speichert die Hitze besser als Luft und ist daher besonders energieeffizient.
Tipp 9: Heben Sie möglichst wenig den Deckel an während des Kochens - Wer zu oft in den Topf schaut, verschwendet unnötig Strom, da jedes Mal Wärme entweicht. Ideal ist ein Glasdeckel.
Tipp 10: Verwenden Sie einen Wasserkocher (am besten einen, der sich automatisch abschaltet) - Egal, ob Sie Wasser für Tee oder für die Nudeln erhitzen, ein Wasserkocher spart etwa ein Drittel Energie und damit auch Kosten. Denn auf der Herdplatte wird nicht nur das Wasser, sondern auch der Wasserkessel / Topf mit erwärmt. Zudem strahlt die Herdplatte nach der Benutzung noch etwa 20 Minuten Restwärme ab. Wichtig: Wasserkocher sollten regelmäßig entkalkt werden. Kalk ist ein sehr schlechter Wärmeleiter und erhöht deshalb den Energieverbrauch.
Tipp 11: Nicht lange auf dem Herd "rumeiern" - Kochen Sie ihre Eier besser im Eierkocher statt auf dem Herd.
Tipp 12: Der Backofen muss nicht immer vorgeheizt werden - Die Ausnahme: Einige empfindliche Backwaren wie Pizza, Blätterteig, Biskuits; Kekse oder Brot sollten direkt ins Warme. Ohne Vorheizen können Sie bis zu 20% Energie sparen.
Tipp 13: Einfach mal die Klappe halten - Versuchen Sie auch während des Backens die Ofentür so selten wie möglich zu öffnen. Jedes Mal, wenn Sie die Backofentür öffnen, gehen 20% der Wärme verloren!
Tipp 14: Umluftbetrieb spart am meisten - So liegt die Temperatur um ca. 20°C niedriger. Das macht bei einem Blech ca. 15%, bei zwei Blechen ca. 25% weniger Verbrauch.
Tipp 15: Knusper, knusper Brötchen... Wenn Sie Brötchen aufbacken, nutzen Sie lieber den Toaster statt den Backofen.
Kleine Haushaltsgeräte: Kaffeemaschine & Co.
Im Alltag
Tipp 1: Kaffee in einer Thermoskanne warm halten - Eine normale Kaffeemaschine verbraucht zwischen 800 und 1200 Watt Leistung. Vor allem elektrische Warmhalteplatten verbrauchen unnötig Strom. Auf diese Warmhalteleistung können Sie ohne Komfortverlust verzichten. Gießen Sie den Kaffee nach dem Aufbrühen einfach sofort in eine Thermoskanne. Sie sparen bis zu 200 Kilowatt im Jahr.
Tipp 2: Geräte, die mit Akkus betrieben werden, richtig nutzen - Akkubetriebene Geräte - zu diesen gehören u. a. schnurlose Telefone, elektrische Zahnbürsten, Rasierapparate - ziehen permanent Strom, wenn sie an die Stromversorgung angeschlossen sind. Daher sollten diese Geräte erst wieder an die Stromversorgung angeschlossen bzw. auf die Ladestation gestellt werden, wenn der Akku fast leer ist.
Tipp 3: Bügeleisen rechtzeitig ausschalten und mit Restwärme zu Ende bügeln.
Waschmaschine und Wäschetrockner
Beim Kauf/Nach dem Kauf
Auch Waschmaschinen gehören zu den großen Energiefressern im Haushalt. Ihr Anteil am Jahresstromverbrauch macht ebenfalls im Durchschnitt rund 20% aus. Wäschetrocknen verbraucht besonders viel Strom.
Tipp 1: Kaufen Sie ein Gerät mit der Energieeffizienzklasse A (besser noch "A+" oder "A++"). Achtung auch hier gilt: Die Einteilung in Energieeffizienzklassen wurde bereits vor Jahren gemacht. Es empfiehlt sich somit, auch in der Energieeffizienzklasse "A" nochmals genau den Energieverbrauch der verschiedenen Geräte zu vergleichen. Zum Vergleich: Bei Waschmaschinen verursacht ein um 20 Liter höherer Wasserverbrauch in 15 Jahren Mehrkosten von ca. 200 bis 300 Euro.
Tipp 2: Waschmaschinen der neusten Generation lassen sich auch an Warmwasseranschlüsse anschließen - Damit muss das kalte Wasser nicht aufwendig mit Strom im Gerät erhitzt werden.
Tipp 3: Keinen Kondensationstrockner kaufen, sondern einen Ablufttrockner: Diese benötigen rund 10% weniger Energie.
Im Alltag
Tipp 1: Nur volle Waschmaschinen waschen - Das gleiche gilt für den Trockner. Wer ihn z.B. zweimal nur halb befüllt einschaltet, verbraucht 30% mehr Strom.
Tipp 2: Waschtemperatur und Waschzeit reduzieren: Je geringer die Waschtemperatur und Waschdauer, desto weniger Strom wird verbraucht. Eine Waschmaschine verbraucht im Durchschnitt zwischen 0,3 kWh (30 Grad-Wäsche) und 1,6 kWh (90 Grad-Wäsche) Strom pro Waschgang. Moderne Maschinen sind so konstruiert, dass für pflegeleichte und wenig verschmutzte Wäsche eine Waschtemperatur von 30°C bis 40°C meist völlig ausreicht. Das spart im Vergleich zur Kochwäsche 30 % Energie. Eine Ausnahme bildet Babywäsche und stark verschmutzte Wäsche. Diese sollte für mehr hygienische Reinheit bei 60°C gewaschen werden.
Tipp 3: Mixen Sie die Waschprogramme - Waschen Sie 40 und 60°C Wäsche zusammen. Stellen Sie eine Zeitverlängerung bei 40°C ein, dann wird die Waschwirkung von 60°C erreicht. So spart man ganze Waschgänge, hat die Maschine voll beladen und ist schneller fertig!
Tipp 4: Vorwäsche ist heute überflüssig - Der Vorwaschgang ist heutzutage ebenfalls nicht mehr notwendig - zumal Kleidung heute viel häufiger gewechselt wird als früher. Sie sollte lediglich zum Einsatz kommen, wenn feste Partikel ausgespült werden müssen (Sand, Erde etc.).
Tipp 5: Wäsche richtig schleudern - Schleudern Sie ihre Wäsche nur bei hohen Umdrehungen (1200 oder sogar 1600 Umdrehungen), wenn sie anschließend in den Trockner kommt. Für mit 1.600 statt mit 1.200 Touren geschleuderte Wäsche benötigt ein Trockner im Durchschnitt rund 10% weniger Energie. Bei nur 500 Umdrehungen beträgt die Restfeuchte sogar 100%! Fürs Trocknen an der Leine reicht dagegen auch Schleudern bei 1000 Umdrehungen.
Tipp 6: Trocknen Sie ihre Wäsche auf der Leine oder reduzieren Sie die Nutzung des Wäschetrockners auf ein Minimum zum Beispiel für Bettwäsche und Handtücher.
Tipp 7: Wenn Sie nicht auf schnell getrocknete, weiche Wäsche verzichten möchten - Kaufen Sie sich einen 25-Watt-Ventilator (Anschaffungskosten etwa 10 Euro). Stellen sie diesen so auf, dass die Luft zwischen den Wäschestücken hindurchstreicht und diese bewegt. Durch die ständige Bewegung wird die Wäsche so weich wie in einem Trockner.
Tipp 8: Wollmäuse fressen Strom - Ein echter Stromfresser ist das Flusensieb des Wäschetrockners. Ein verstopftes Sieb erhöht die Trocknungszeit. Daher sollten die Flusen nach jedem Trocknen entfernt werden. Spülen Sie bei einem Kondensationstrockner zudem regelmäßig den Wärmetauscher ab.
Geschirrspülmaschine
Beim Kauf/Nach dem Kauf
Nutzen Sie einen modernen Geschirrspüler statt mit der Hand zu spülen, so liegt die Wasser- und Stromeinsparung bei etwa 60 Prozent. In punkto Energieeffizienz liegt die Spülmaschine somit vorne.
Tipp 1: Kaufen Sie ein Gerät mit der Energieeffizienzklasse A (besser noch "A+" oder "A++"). Auch hier gilt: Verlassen Sie sich nicht unbedingt auf die ausgeschriebene Energieeffizienzklasse. Vergleichen Sie nochmals genau den Energieverbrauch der verschiedenen Geräte.
Tipp 2: Spülmaschinen der neusten Generation lassen sich auch an Warmwasseranschlüsse anschließen - Damit muss das kalte Wasser nicht aufwendig mit Strom im Gerät erhitzt werden.
Im Alltag
Im Alltag
Nutzen Sie einen modernen Geschirrspüler statt mit der Hand zu spülen, so liegt die Wasser- und Stromeinsparung bei etwa 60 Prozent. In punkto Energieeffizienz liegt die Spülmaschine somit vorne.
Tipp 1: Volumen ausnutzen - Lassen Sie ihren Geschirrspüler nicht halb voll laufen.
Tipp 2: Geschirrspülzeit und Temperatur reduzieren - Das "Intensiv" Programm ist nur bei stark verschmutztem Geschirr erforderlich.
Tipp 3: Handspülen kostet fast doppelt so viel im Vergleich zu einer modernen Geschirrspülmaschine - Das heißt: Per Hand spülen kostet rund 66 Cent, ein Spülgang in der Maschine dagegen nur ca. 35 Cent. Sie können sich also mit ruhigem Gewissen ein bisschen Arbeit sparen.
TV und HiFi
Beim Kauf/Nach dem Kauf
Tipp 1: Auf neue Technologie setzen - Der gute alte Röhrenbildschirm verbraucht rund doppelt so viel Strom wie Plasma- oder LCD-Bildschirme.
Tipp 2: Viele neue Geräte verfügen über einen Öko- oder Auto-off-Schalter - Er sorgt dafür, dass sich das Gerät automatisch nach etwa einer Stunde "Stand-by-Betrieb" ganz ausschaltet. Achten Sie daher beim Kauf neuer Geräte auf diese Funktion.
Im Alltag
PC
Beim Kauf/Nach dem Kauf
Tipp 1: Weniger ist mehr - PCs mit einer High-End-3D-Grafikkarte verbrauchen viel mehr Strom als ein Rechner mit durchschnittlichen Komponenten. Dieser reicht jedoch aus, wenn Sie Ihren Computer nur für Textverarbeitung und E-Mails verwenden.
Tipp 2: Werden Sie mobil - Kaum zu glauben, aber wahr: Ein Desktop-PC verbraucht viel mehr Strom als ein Laptop.
Tipp 3: Nicht nur flach, sondern auch energieeffizient - Ein Flachbild-Monitor verbraucht bis zu 75 % weniger Strom als ein Röhrenmonitor.
Licht
Beim Kauf/Nach dem Kauf
Kaum zu glauben: Der Anteil der Beleuchtung am Jahresstromverbrauch im Haushalt kann bis zu 15 Prozent betragen. Daher: Die richtige Beleuchtung schafft nicht nur Atmosphäre, sondern spart auch noch Energie.
Tipp 1: Machen Sie es sich gemütlich - Mehrere kleine Lichtquellen wirken nicht nur angenehmer als eine starke, zentrale Lampe mit einer hohen Wattzahl, sondern sparen auch Strom und Geld.
Tipp 2: Kaufen Sie Energiesparlampen - verwenden Sie Stromsparlampen: Diese sind zwar etwas teurer, halten dafür aber rund acht mal länger. Zudem verbrauchen sie bis zu 80% weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen. Wenn Sie nur drei Glühbirnen (am besten diejenigen, die bei Ihnen am längsten eingeschaltet sind) ersetzen, sparen Sie bis zu 40 Euro im Jahr.
Tipp 3: Verwenden Sie Leuchtstofflampen - Sie reduzieren Ihren Stromverbrauch um bis zu 80 % im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen.
Tipp 4: Halogen ade - Halogenlampen gelten völlig zu unrecht als Sparlampen. Häufig hängen gleich mehrere 20-50 Watt-Strahler an einem Seil. Und: Wird der Trafo bei Niedervoltlampen nicht mit dem Lichtschalter ausgeschaltet, hält er 24 Stunden täglich ohne Nutzen den Stromzähler auf Trab.
Im Alltag
Tipp 1: Nutzen Sie das Tageslicht so weit es geht
Tipp 2: Einfach mal abschalten - Eine Abschaltautomatik in Flur oder Treppenhaus spart bares Geld.
Tipp 3: Weiß bringt Licht ins Dunkle - helle, reflektierende Lampenschirme und weiße Wände verstärken die Beleuchtungswirkung.
Tipp 4: Licht konsequent ausschalten - Lassen Sie das Licht nicht unnötig lange brennen. Gewöhnen Sie sich an, immer das Licht auszuschalten, wenn Sie einen Raum verlassen.
Bad/Dusche und Co.
Im Alltag
Tipp 1: Duschen Sie! Vollbäder sind schön, verbrauchen jedoch dreimal soviel Wasser und Strom wie eine 5-minütige Dusche. Für die rund 150 Liter Wasser eines Vollbads werden rund 5 kWh Strom fürs Erhitzen benötigt. Eine 5-minütige Dusche kommt mit ca. 50 Litern Wasser aus und verbraucht entsprechend weniger Energie.
Tipp 2: Durchlauferhitzer so nah wie möglich an der Entnahmestelle platzieren! - Sonst verschwenden Sie Energie in Form von Wärmeverlusten. Entscheiden Sie sich für einen elektronischen Durchlauferhitzer. Dieser ist bis zu 20% sparsamer als hydraulische Geräte.
Tipp 3: Lassen Sie ihren Warmwasserspeicher keinen Dauerlauf machen! - Einen elektrischen Warmwasserspeicher sollten Sie nach Möglichkeit durch einen elektrischen Durchlauferhitzer ersetzen. Schon mit kleinen Durchlauferhitzern können Sie bis zu 60 % Strom sparen. Falls Sie den Warmwasserspeicher nicht ersetzen können, sollte sie ihn wenigstens außerhalb der Betriebszeit abschalten. Das spart jede Menge Bereitschaftsstrom.
Stand-by-Modus
Im Alltag
Ein einzelnes Elektrogerät verbraucht im Stand-by-Modus noch nicht viel Strom. Aber zählt man alle Geräte, die im Leerlauf stehen, zusammen, dann macht sich dies in der Stromrechnung bemerkbar. Laut des Umweltbundesamtes lassen sich in einem durchschnittlichen 2,1-Personen-Haushalt etwa 85 Euro Stromkosten sparen - alleine durch eine konsequente Vermeidung des Stand-by-Modus von Geräten.
"Ertappte Stromräuber"
(zusammengestellt von Aktion No-Energy in Zusammenarbeit mit der Redaktion von AudioVideoFoto-BILD, COMPUTERBILD und COMPUTERBILD Spiele mit Unterstützung vom Umweltbundesamt)
Jährliche Kosten der Leerlaufverluste (1 Watt Leistungsaufnahme im Dauerbetrieb wurde mit 1,46 Euro im Jahr kalkuliert)
| Gerät | Mehrkosten / Jahr |
|---|---|
| Farblaserdrucker | bis zu 150 Euro |
| Festplattenrekorder | bis zu 91 Euro |
| Lautsprecher | bis zu 83 Euro |
| Elektrische Espressomaschinen | bis zu 50 Euro |
| Sat-Receiver | bis zu 42 Euro |
| Hifi-Anlage | bis zu 30 Euro |
| DVD-Spieler | bis zu 21 Euro |
Eine ausführliche Liste der Kosten im Stand-by-Betrieb für einzelne Geräte und verschiedene Modelle finden Sie unter: http://www.no-e.de/html/unglaublich.html
Tipp 1: Seien Sie unbequem: Schalten Sie Ihr Gerät einfach mal aus! - Gibt es keinen Ausschalter, so können Sie sich mit einer Steckdosenleiste mit Kippschalter behelfen. Sie trennt potenzielle Stromschlucker komplett vom Netz. Darüber hinaus gibt es sogenannte "Stromsparboxen". Leider funktioniert dies nicht bei den meisten Video- und DVD-Recordern sowie Sat-Receivern. Der Grund: Hier werden im Bereitschaftsmodus wichtige Informationen gespeichert wie die Kanäle, Datum, Uhrzeit und eventuell programmierte Aufnahmen. Trennen Sie das Gerät komplett vom Strom, so gehen diese Informationen meist verloren. Achten Sie bei einem Neukauf auf intelligent konstruierte Geräte, die über eine Puffertechnik verfügen (zum Beispiel einen Stützakku).
Tipp 2: Achtung Schwertransport - So manches Gerät bekommt von Ihnen doppelt und dreifach Strom. Trennen Sie Ladegeräte immer vom Netz (Handy, Rasierer, elektrische Zahnbürste, Akkuladegerät, etc.). Sonst entwickelt sich das Kleingerät schnell zum großen Stromfresser.
Tipp 3: Achten Sie bei einem Neukauf auf den Stromverbrauch im Stand-by-Modus.
Alle Stromspartipps können Sie hier als pdf downloaden.


